Menschen gehen ins Kino, in Konzerte, spielen Computerspiele und sind ständig auf der Suche nach Unterhaltung und Abwechslung. Diese Suche nach Unterhaltung hat viele Stars hervorgebracht und die Medienindustrie reich gemacht. Was für einen Sinn aber hat die Unterhaltung. Sie verursacht in aller Regel nur Kosten, bringt aber augenscheinlich keinen Vorteil. Legt man die natürliche Selektion zu Grunde, so ist diese Aussage richtig. Fakt ist aber, dass es Unterhaltung gibt. Abstreiten hieße Phänomenblindheit. Wir müssen uns also auf die Suche nach einer Erklärung des Phänomens Unterhaltung machen. Wir werden sehen, dass die sexuelle Selektion Erklärungsmöglichkeiten liefert. Im Voraus sein angemerkt, dass es sich im Folgenden um Thesen handelt; Thesen allerdings, die sehr plausibel sind. Im weiteren Sinne beschäftigt sich die folgende Darstellung im allgemeinen mit der Entstehung des menschlichen Geistes und im besonderen mit Fähigkeit des Menschen, sich unterhalten zu lassen, bzw. der Fähigkeit zur Nutzung von Medien zur Unterhaltung. Die Darstellung bezieht sich auf die Thesen von Geoffrey F. Miller in seinem Buch „Die sexuelle Evolution“ (Miller, 2000).

Zusammenfassung:
Dieser Überblick stellt ausgewählt theoretische Ansätze und empirische Befunden zur menschlichen Partnerwahl dar. Der Darstellung legt einer evolutionspsychologischen Sichtweise zu Grunde, die auf differenzielle Aspekte der Partnerwahl abzielt.

Zusammenfassung:
Dieser Text gibt eine Übersicht über die Grundlagen der Evolutionspsycholgie. Zuerst wird die Evolutionspsychologie charakterisiert und Nachbarfächern gegenübergestellt. So dann wird die Entstehung evolvierter psychologischer Mechanismen dargestellt und einige Missverständnisse über die Evolutionspsychologie besprochen. Der Text schließt mit einer kurzen Darstellung der verwendeten Methoden.

Das Linsenmodell von Brunswik ist ein Modell, mit dem Wahrnehmungsvorgänge modelliert werden können. Das Modell deckt alle Arten von Wahrnehmungsvorgängen ab, es kann z. B. die Wahrnehmung von Gegenständen bis zur Wahrnehmung von Personen damit beschrieben werden. Wesentliche Merkmale des Linsenmodell sind die Einteilung in distale und proximale Merkmale, das manifeste Urteil als Ergebnis des Wahrnehmungsprozesses sowie sein probabilistischer Charakter.